In diesem Ratgeber erf√§hrst du alles Wissenswerte zur Progression Unfallversicherung und wie sie deinen Schutz bei Invalidit√§t verbessert. Eine Unfallversicherung ist eine wichtige Vorsorgema√ünahme, die dir und deiner Familie finanzielle Sicherheit bieten kann, falls du infolge eines Unfalls dauerhafte k√∂rperliche oder geistige Beeintr√§chtigungen erleidest. 


Je höher der Invaliditätsgrad, desto größer ist die finanzielle Belastung, die auf dir und deinen Angehörigen lasten kann. Hier kommt die Progression ins Spiel: Sie beeinflusst die Höhe der Entschädigung, die du von deiner Risiko-Unfallversicherung erhältst, abhängig von deinem Invaliditätsgrad.

Im Folgenden erkl√§ren wir dir, wie die Progression in der Unfallversicherung funktioniert, welche Vorteile sie bietet und wie du die richtige Progressionsstufe f√ľr deine individuellen Bed√ľrfnisse ausw√§hlst.

Das Wichtigste in K√ľrze

  • Progression bei Unfallversicherungen: Die Progression ist eine Klausel in der Unfallversicherung, die die Invalidit√§tsleistung erh√∂ht, je h√∂her der Invalidit√§tsgrad ist. Sie sorgt daf√ľr, dass du im Falle einer schweren Invalidit√§t eine angemessene finanzielle Entsch√§digung erh√§ltst. 
  • Progressionsstufen: Es gibt verschiedene Progressionsstufen wie 225%, 350%, 500%, 750% oder 1000%. Die Stufe beeinflusst, wie stark die Invalidit√§tsleistung ansteigt, wenn der Invalidit√§tsgrad zunimmt. Eine h√∂here Progressionsstufe bedeutet eine h√∂here Leistung, aber auch h√∂here Versicherungspr√§mien.
  • Auswahl der richtigen Progressionsstufe: Die Wahl der passenden Progressionsstufe h√§ngt von deinen individuellen Bed√ľrfnissen und finanziellen M√∂glichkeiten ab. Eine sorgf√§ltige Kosten-Nutzen-Abw√§gung und Beratung durch einen freien Versicherungsexperten k√∂nnen dir helfen, die optimale Stufe f√ľr deine pers√∂nliche Situation zu finden.

Was bedeutet Progression bei einer Unfallversicherung?

Progression bei einer Unfallversicherung bezieht sich auf die √ľberproportionale Steigerung der Entsch√§digungsleistung in Abh√§ngigkeit vom Invalidit√§tsgrad. Das bedeutet, dass die finanzielle Entsch√§digung, die du im Falle einer Invalidit√§t aufgrund eines Unfalls z.B. in der Freizeit, beim Sport oder bei der Arbeit, st√§rker ansteigt, je schwerwiegender die Folgen des Unfalls sind.

Mehr Leistung durch Progression in Unfallversicherung


Die Progression dient dazu, die Versicherungsnehmer bei schweren Unfallfolgen besser abzusichern und die finanzielle Belastung bei hohen Invalidit√§tsgraden zu verringern. Bei einer linearen Entsch√§digungsleistung (ohne Progression) w√ľrdest du im Falle einer Invalidit√§t nur einen Betrag erhalten, der direkt proportional zum Invalidit√§tsgrad (Versicherungssumme x prozentualer Invalidit√§tssatz) ist. Bei einer Unfallversicherung mit Progression hingegen erh√∂ht sich die Invalidit√§tsleistung √ľberproportional zum Invalidit√§tsgrad, sodass du bei h√∂herem Invalidit√§tsgrad deutlich mehr Geld erh√§ltst.


Die Progression wird in der Regel in Prozentangaben ausgedr√ľckt, und es gibt verschiedene Progressionsstufen, die du bei der Gestaltung deiner Unfallversicherung w√§hlen kannst. Je h√∂her die Progressionsstufe, desto st√§rker steigt die Entsch√§digung bei steigendem Invalidit√§tsgrad an. Durch die Wahl einer angemessenen Progressionsstufe kannst du daf√ľr sorgen, dass du im Falle eines Unfalls mit schweren Folgen ausreichend finanziell abgesichert bist.

Berechnung Invaliditätssumme mit Progression und Gliedertaxe

Berechnung Invaliditätssumme mit Progression und Gliedertaxe

Unfallversicherung und Progression berechnen

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Berechnung der Progression in der Risiko Unfallversicherung

Die Berechnung der Progression in Unfallversicherungen ist ein wichtiger Faktor, um die H√∂he der Entsch√§digung bei Invalidit√§t zu ermitteln. Die Progression basiert auf einer vertraglich vereinbarten Formel, die den Invalidit√§tsgrad und die festgelegte Progressionsstufe ber√ľcksichtigt. Hier erkl√§ren wir, wie die Berechnung der Progression in der Unfallversicherung funktioniert.

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    Ermittlung des Invaliditätsgrad: Nach einem Unfall wird der Invaliditätsgrad anhand von medizinischen Gutachten und Versicherungstabellen bzw. der Gliedertaxe festgelegt. Der Unfallversicherung Invaliditätsgrad gibt an, wie stark deine körperlichen oder geistigen Fähigkeiten infolge des Unfalls beeinträchtigt sind. Dieser Grad wird wiederrum in den Versicherungsbedingungen in der Gliedertaxe definiert und kann je nach Versicherer unterschiedliche Höhen enthalten. Je höher der Invaliditätsgrad, desto schwerwiegender sind die Unfallfolgen.
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    Anwendung der Progressionsstufe: Die vereinbarte Progressionsstufe, die in Prozentangaben ausgedr√ľckt wird, kommt nun ins Spiel. Sie bestimmt, wie stark die Entsch√§digungsleistung im Verh√§ltnis zum Invalidit√§tsgrad ansteigt. Je h√∂her die Progressionsstufe, desto st√§rker erh√∂ht sich die Entsch√§digung √ľberproportional zum Invalidit√§tsgrad.
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    Berechnung der Invaliditätsleistung: Die Entschädigung wird berechnet, indem der Invaliditätsgrad mit der Invaliditätssumme (der vertraglich vereinbarten maximalen Leistung) und dem Faktor der Progressionsstufe multipliziert wird.

Formel: Entschädigung = Invaliditätsgrad × Invaliditätssumme × Progressionsfaktor

Der Progressionsfaktor wird aus der Progressionsstufe abgeleitet. Zum Beispiel entspricht eine Progressionsstufe von 500% einem Faktor von 5.

Berechnung der Progression

Beispielberechnung mit verschiedenen Progressionsstufen

Beispiel

Angenommen, du hast die private Unfallversicherung mit einer Invalidit√§tssumme von 100.000 Euro und einer Progression von 350%. Nach einem Unfall wird dein Invalidit√§tsgrad auf 60% festgelegt. Der Progressionsfaktor betr√§gt in diesem Fall 3,5 (350% entspricht einem Faktor von 3,5). Die Invalidit√§tsleistung wird wie folgt berechnet: 60% √ó 100.000 Euro √ó 3,5 = 210.000 Euro. Somit w√ľrden in diesem Beispiel 210.000 Euro zur Auszahlung kommen, obwohl die Versicherungssumme lediglich 100.000 Euro betr√§gt.

Die Berechnung der Progression in der Unfallversicherung hilft dir dabei, die H√∂he der Entsch√§digung bei verschiedenen Invalidit√§tsgraden und Progressionsstufen zu verstehen und eine fundierte Entscheidung √ľber den f√ľr dich am besten geeigneten Versicherungsschutz zu treffen.

Invaliditätsgrad und dessen Einfluss auf die Progression

Der Invalidit√§tsgrad ist ein entscheidender Faktor bei der Berechnung der Entsch√§digungsleistung in der Unfallversicherung. Er gibt an, in welchem Ausma√ü deine k√∂rperlichen oder geistigen F√§higkeiten infolge eines Unfalls beeintr√§chtigt sind und bestimmt somit, wie viel Geld du von der Versicherung erh√§ltst. Der Einfluss des Invalidit√§tsgrads auf die Progression ist bedeutend, da die Entsch√§digung √ľberproportional zum Invalidit√§tsgrad ansteigt.

Berechnung Invaliditätsleistung

Auszug Versicherungsbedingungen Haftpflichtkasse Unfallversicherung

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    Feststellung des Invalidit√§tsgrads: Nach einem Unfall wird der Invalidit√§tsgrad von einem Arzt oder einem medizinischen Gutachter anhand von Versicherungstabellen und der Schwere der erlittenen Verletzungen ermittelt. Die Tabellen weisen jeder Art von Verletzung einen bestimmten Invalidit√§tsgrad zu, der als Prozentsatz ausgedr√ľckt wird.
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    Einfluss des Invalidit√§tsgrads auf die Entsch√§digung: Je h√∂her der Invalidit√§tsgrad, desto gr√∂√üer ist die finanzielle Entsch√§digung, die du im Rahmen deiner Unfallversicherung erh√§ltst. Die Progression verst√§rkt diesen Effekt, indem sie die Entsch√§digung bei h√∂herem Invalidit√§tsgrad √ľberproportional erh√∂ht. Dadurch soll gew√§hrleistet werden, dass du bei schwerwiegenderen Unfallfolgen einen angemessenen finanziellen Schutz erh√§ltst.
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    Wechselwirkung zwischen Invalidit√§tsgrad und Progression: Die Progression und der Invalidit√§tsgrad stehen in enger Wechselwirkung. Bei einer h√∂heren Progressionsstufe steigt die Entsch√§digungsleistung bei steigendem Invalidit√§tsgrad st√§rker an. Diese √ľberproportionale Zunahme gew√§hrleistet, dass du im Falle eines Unfalls mit schweren Folgen ausreichend finanziell abgesichert bist.

Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass der Invalidit√§tsgrad und die Progression zusammenwirken, um die H√∂he der Entsch√§digungsleistung in der Unfallversicherung zu bestimmen. Die Wahl einer angemessenen Progressionsstufe in Kombination mit einer ausreichenden Invalidit√§tssumme stellt sicher, dass du im Falle eines Unfalls mit schweren Folgen finanziell gesch√ľtzt bist.

Vollinvalidität in der Risiko Unfallversicherung

Vollinvalidit√§t bedeutet, dass eine Person infolge eines Unfalls zu 100% in ihrer k√∂rperlichen oder geistigen Leistungsf√§higkeit eingeschr√§nkt ist. In der Unfallversicherung entspricht dies einem Invalidit√§tsgrad von 100%. Vollinvalidit√§t kann durch einen schweren Unfall verursacht werden, der zu dauerhaften Beeintr√§chtigungen f√ľhren kann, wie zum Beispiel Querschnittsl√§hmung, Verlust von Gliedma√üen oder schweren Hirnsch√§den.

Im Falle einer Vollinvalidität zahlt die private Unfallversicherung die maximale Entschädigungsleistung, die sich aus der gewählten Invaliditätssumme und der vereinbarten Progressionsstufe ergibt. Die Invaliditätsleistung soll dabei helfen, die finanziellen Folgen der Invalidität abzufedern, etwa durch Anpassungen im Lebensumfeld, Rehabilitationsmaßnahmen oder den Verlust von Erwerbseinkommen.

Progressionsstufen in der Unfallversicherung

Die Progressionsstufen in der Unfallversicherung sind entscheidend daf√ľr, wie sich die Entsch√§digungsleistungen bei steigendem Invalidit√§tsgrad erh√∂hen. Sie sind in Prozentangaben ausgedr√ľckt und zeigen die √ľberproportionale Zunahme der Entsch√§digung in Bezug auf den Invalidit√§tsgrad. Verschiedene Progressionsstufen bieten unterschiedliche Schutzniveaus und sind auf individuelle Bed√ľrfnisse und Risikobereitschaft zugeschnitten.

Gängige Progressionsstufen in der Unfallversicherung

  • 225% Progression: Bei dieser Stufe erh√∂ht sich die Entsch√§digung in einem verh√§ltnism√§√üig moderaten Ma√üe. Sie ist eine kosteng√ľnstigere Option, die sich f√ľr Personen eignet, die einen grundlegenden Schutz suchen und bereit sind, bei schwereren Unfallfolgen ein h√∂heres finanzielles Risiko zu tragen.
  • 350% Progression: Diese Stufe bietet einen ausgewogenen Schutz und eine st√§rkere Zunahme der Entsch√§digung bei h√∂herem Invalidit√§tsgrad. Sie ist f√ľr Personen geeignet, die bereit sind, etwas h√∂here Pr√§mien f√ľr einen besseren finanziellen Schutz bei schwerwiegenderen Unfallfolgen zu zahlen.
  • 500% Progression: Die 500% Progression ist die h√∂chste und teuerste Stufe, die einen umfassenden Schutz bei Invalidit√§t bietet. Sie ist ideal f√ľr Personen, die bereit sind, h√∂here Pr√§mien f√ľr den bestm√∂glichen Schutz bei schweren Unfallfolgen zu zahlen.

Bei der Auswahl der passenden Progressionsstufe solltest du deine individuellen Bed√ľrfnisse, finanziellen Verpflichtungen und Risikobereitschaft ber√ľcksichtigen. Eine h√∂here Progressionsstufe bietet zwar einen besseren Schutz bei schweren Unfallfolgen, f√ľhrt jedoch auch zu h√∂heren Pr√§mien. Daher ist es wichtig, die verschiedenen Stufen sorgf√§ltig abzuw√§gen und verschiedene Angebote zu vergleichen, um die f√ľr dich am besten geeignete Option zu finden.

Zu empfehlen ist zudem immer eine ausreichende Invalidit√§tsgrundsumme. Diese sollte nicht zu gering gew√§hlt werden, da diese die Grundlage f√ľr die sp√§tere H√∂he der Zahlung im Versicherungsfall bzw. bei einem bleibenden Invalidit√§tsgrad ist.

Außerdem ist ein weiterer wichtiger Faktor die Gliedertaxe. >>> So wählst du die richtige Gliedertaxe.

Beispiel einer Invaliditätssumme mit Progression 500

Um die Funktionsweise der Progression in der Unfallversicherung besser zu verstehen, betrachten wir ein Beispiel mit einer Invaliditätssumme und einer Progression von 500%.

Angenommen, du hast eine Unfallversicherung abgeschlossen, die eine Invaliditätssumme von 100.000 Euro und eine Progression von 500% vorsieht. Die Progression von 500% entspricht einem Faktor von 5. Im Falle eines Unfalls kann die Entschädigung, die du erhältst, je nach Invaliditätsgrad stark variieren:

  • Invalidit√§tsgrad 20 Prozent: Bei einem Invalidit√§tsgrad von 20% nach Gliedertaxe w√§re die Entsch√§digungsleistung bei einer linearen Versicherung (ohne Progression) 20.000 Euro (20% von 100.000 Euro). Bei einer Progression von 500% betr√§gt die Entsch√§digung 20% √ó 100.000 Euro √ó 1 (keine √ľberproportionale Erh√∂hung) = 20.000 Euro.
Beispiel Leistung bei 20 Prozent Invalidität

Invalidität 20% bei Progression 500%

  • Invalidit√§tsgrad 50 Prozent: Bei einem Invalidit√§tsgrad von 50% nach Gliedertaxe w√§re die lineare Entsch√§digungsleistung 50.000 Euro (50% von 100.000 Euro). Mit einer Progression von 500% erh√∂ht sich die Entsch√§digung jedoch auf 50% √ó 100.000 Euro √ó 2,5 (da der Faktor bei 50% Invalidit√§t auf 2,5 steigt) = 125.000 Euro.
Beispiel Leistung bei 50 Prozent Invalidität

Invalidität 50% bei Progression 500%

  • Invalidit√§tsgrad 90 Prozent: Bei einem Invalidit√§tsgrad von 90% nach Gliedertaxe w√§re die lineare Entsch√§digungsleistung 90.000 Euro (90% von 100.000 Euro). Bei einer Progression von 500% steigt die Entsch√§digung hingegen auf 90% √ó 100.000 Euro √ó 5 = 450.000 Euro.
Beispiel Leistung bei 90 Prozent Invalidität

Invalidität 90% bei Progression 500%

Progressionstabelle

Unfallprogression aufgelistet


In diesem Beispiel wird deutlich, wie die Progression von 500% die Entsch√§digungsleistung bei steigendem Invalidit√§tsgrad √ľberproportional erh√∂ht. Bei schwerwiegenderen Unfallfolgen bietet die Progression einen deutlich besseren finanziellen Schutz als eine lineare Unfallversicherung. Die Wahl einer angemessenen Progressionsstufe ist daher entscheidend, um im Falle eines Unfalls ausreichend abgesichert zu sein.

Darstellung Progression in Diagramm

Auswahl der richtigen Progressionsstufe

Die Wahl der richtigen Progressionsstufe in deiner Unfallversicherung ist entscheidend, um im Falle eines Unfalls angemessen abgesichert zu sein. Die richtige Progressionsstufe h√§ngt von deinen individuellen Bed√ľrfnissen und finanziellen M√∂glichkeiten ab. In diesem Abschnitt geben wir Tipps zur Auswahl der passenden Progressionsstufe und zeigen auf, wie du eine Kosten-Nutzen-Abw√§gung treffen kannst.

Tipps zur Auswahl der am besten geeigneten Progressionsstufe

  • H√∂here Pr√§mien: Eine h√∂here Progressionsstufe f√ľhrt in der Regel zu h√∂heren Versicherungspr√§mien. W√§ge ab, ob die zus√§tzlichen Kosten f√ľr eine h√∂here Progression in Relation zu den potenziellen Vorteilen im Falle einer Invalidit√§t stehen.
  • √úberproportionale Entsch√§digung bei hohen Invalidit√§tsgraden: Eine h√∂here Progressionsstufe bietet im Falle von schweren Unf√§llen mit hohen Invalidit√§tsgraden einen deutlich besseren finanziellen Schutz. √úberlege, ob dieses zus√§tzliche Sicherheitsnetz f√ľr dich und deine Familie wichtig ist.
  • Finanzielle M√∂glichkeiten: Ber√ľcksichtige bei der Entscheidung f√ľr eine h√∂here Progressionsstufe auch deine finanziellen M√∂glichkeiten. Eine h√∂here Progression kann zwar besseren Schutz bieten, sollte aber nicht zu einer √ľberm√§√üigen finanziellen Belastung f√ľhren.

Die Wahl der richtigen Progressionsstufe in der Unfallversicherung ist eine pers√∂nliche Entscheidung, die von deinen individuellen Bed√ľrfnissen und finanziellen M√∂glichkeiten abh√§ngt. Mithilfe dieser Tipps und einer sorgf√§ltigen Kosten-Nutzen-Abw√§gung kannst du die passende Progressionsstufe f√ľr deine Situation ausw√§hlen.

Fazit und Zusammenfassung

In diesem Ratgeber haben wir uns intensiv mit der Progression in der Risiko Unfallversicherung und ihrem Einfluss auf den Schutz bei Invalidität beschäftigt. Die wichtigsten Punkte, die wir besprochen haben, sind:

  • Die Bedeutung der Progression bei einer Unfallversicherung: Sie erh√∂ht die Entsch√§digungsleistung √ľberproportional zum Invalidit√§tsgrad, um bei schwereren Unfallfolgen einen besseren finanziellen Schutz zu bieten.
  • Die Berechnung der Progression: Sie basiert auf einer Formel, die den Invalidit√§tsgrad, die Invalidit√§tssumme und den Progressionsfaktor ber√ľcksichtigt.
  • Progressionsstufen und ihre Auswirkungen auf die Entsch√§digung: Unterschiedliche Progressionsstufen f√ľhren zu unterschiedlichen Entsch√§digungsleistungen bei verschiedenen Invalidit√§tsgraden.
  • Die Bedeutung des Invalidit√§tsgrads: Er gibt an, wie stark die k√∂rperlichen oder geistigen F√§higkeiten infolge eines Unfalls beeintr√§chtigt sind und beeinflusst die H√∂he der Entsch√§digung in Kombination mit der Progression.
  • Die Auswahl der richtigen Progressionsstufe: Die Entscheidung f√ľr eine angemessene Progressionsstufe sollte auf individuellen Bed√ľrfnissen und finanziellen M√∂glichkeiten basieren, wobei eine Kosten-Nutzen-Abw√§gung hilfreich sein kann.

Wenn du weitere Fragen zum Thema Progression in der Unfallversicherung hast oder eine unverbindliche Beratung w√ľnschst, z√∂gere nicht, mich zu kontaktieren. Als Experte auf diesem Gebiet stehe ich dir gerne zur Verf√ľgung, um dir dabei zu helfen, die beste Entscheidung f√ľr deinen individuellen Versicherungsschutz zu treffen.

Weitere Bestandteile in der Unfallversicherung sind die Gliedertaxe Tabelle und der Mitwirkungsanteil von Krankheiten. Dies gilt bei der regulären privaten Unfallversicherung wie auch bei der Kinderunfallversicherung

FAQ - Die häufigsten Fragen zum Thema Progression und Risiko Unfallversicherung

Was ist die Progression in der Risiko Unfallversicherung?

Die Progression ist eine vertragliche Vereinbarung, die in der Unfallversicherung die Entsch√§digungsleistung bei steigendem Invalidit√§tsgrad √ľberproportional erh√∂ht. Sie soll einen besseren finanziellen Schutz bei schwerwiegenderen Unfallfolgen gew√§hrleisten.

Wie wird die Progression berechnet?

Die Progression wird auf Basis des Invaliditätsgrads, der Invaliditätssumme und des Progressionsfaktors berechnet. Die Formel lautet: Entschädigungsleistung = Invaliditätssumme × Invaliditätsgrad × Progressionsfaktor.

Was ist der Invaliditätsgrad?

Der Invalidit√§tsgrad gibt an, in welchem Ausma√ü k√∂rperliche oder geistige F√§higkeiten infolge eines Unfalls beeintr√§chtigt sind. Er wird als Prozentsatz ausgedr√ľckt und von einem Arzt oder medizinischen Gutachter anhand von Versicherungstabellen ermittelt.

Welche Progressionsstufen gibt es?

Es gibt verschiedene Progressionsstufen, wie z. B. 225%, 350% oder 500%. Je höher die Progressionsstufe, desto stärker steigt die Entschädigungsleistung bei zunehmendem Invaliditätsgrad an.

Warum ist die Progression wichtig?

Die Progression ist wichtig, weil sie einen besseren finanziellen Schutz bei schwerwiegenderen Unfallfolgen bietet. Bei h√∂heren Invalidit√§tsgraden f√ľhrt eine h√∂here Progressionsstufe zu einer √ľberproportional gr√∂√üeren Entsch√§digungsleistung.

Wie wähle ich die richtige Progressionsstufe?

Die richtige Progressionsstufe h√§ngt von deinen individuellen Bed√ľrfnissen und finanziellen M√∂glichkeiten ab. Du solltest verschiedene Progressionsstufen vergleichen und eine Kosten-Nutzen-Abw√§gung treffen, um die am besten geeignete Stufe auszuw√§hlen.

Welchen Einfluss hat die Invaliditätssumme auf die Entschädigungsleistung?

Die Invalidit√§tssumme beeinflusst die Entsch√§digungsleistung in Kombination mit der Progressionsstufe. Eine h√∂here Invalidit√§tssumme f√ľhrt zu einer h√∂heren Entsch√§digung bei gleichem Invalidit√§tsgrad und Progressionsfaktor.

Wie finde ich die beste private Unfallversicherung mit der passenden Progression?

Um die beste Unfallversicherung mit der passenden Progression zu finden, ist es ratsam, verschiedene Versicherungsanbieter und ihre Angebote zu vergleichen. Achte dabei auf die verschiedenen Progressionsstufen, die Invaliditätssumme und die Kosten-Nutzen-Abwägung. Eine unabhängige Beratung kann dir ebenfalls bei der Entscheidungsfindung helfen, denn die Progression ist nicht das einzige, das bei einer guten Unfallversicherung beachtet werden sollte.

Muss ich f√ľr eine h√∂here Progressionsstufe mehr Pr√§mien zahlen?

Ja, in der Regel f√ľhrt eine h√∂here Progressionsstufe zu h√∂heren Versicherungspr√§mien. Du solltest die zus√§tzlichen Kosten abw√§gen und entscheiden, ob der erh√∂hte Schutz im Falle einer Invalidit√§t die h√∂heren Pr√§mien rechtfertigt. Jedoch sollte jede Unfallversicherung Progression enthalten und darauf geachtet werden, dass eine ausreichende Invalidit√§tsgrundsumme (Invalidit√§t mit Progression) gew√§hlt wird. 

Welche gängigen Leistungen gibt es noch in der Risiko Unfallversicherung?

In der Risiko-Unfallversicherung gibt es neben der Progression und Invalidit√§tsleistung weitere g√§ngige Leistungen, die je nach Versicherungsanbieter und gew√§hltem Tarif bzw. Vertrag variieren k√∂nnen. Hier sind einige √ľbliche Leistungen f√ľr einen √úberblick aufgef√ľhrt:

  1. Todesfallleistung: Im Falle eines t√∂dlichen Unfalls zahlt die Versicherung eine vereinbarte Todesfallsumme an die Hinterbliebenen, z. B. Ehepartner oder Kinder, um finanzielle Unterst√ľtzung zu bieten.

  2. Tagegeld: Wenn der Versicherte infolge eines Unfalls arbeitsunfähig wird, kann die Unfallversicherung ein Tagegeld zahlen, um den Einkommensverlust während der Genesungsphase auszugleichen. Das Tagegeld wird meistens zusätzlich zur Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber gezahlt.

  3. Krankenhaustagegeld: Bei einem Krankenhausaufenthalt infolge eines Unfalls zahlt die Versicherung ein festgelegtes Krankenhaustagegeld f√ľr jeden Tag des Aufenthalts, um zus√§tzliche Kosten wie Zuzahlungen oder Verdienstausfall abzudecken.

  4. Genesungsgeld: Nach einem Krankenhausaufenthalt infolge eines Unfalls kann die Versicherung ein Genesungsgeld zahlen, um die Erholungsphase finanziell zu unterst√ľtzen.

  5. √úbergangsleistung: Die Versicherung kann eine √úbergangsleistung zahlen, wenn der Versicherte infolge eines Unfalls vor√ľbergehend in seiner Leistungsf√§higkeit eingeschr√§nkt ist, jedoch noch keine dauerhafte Invalidit√§t festgestellt wurde.

  6. Kosmetische Operationen: In einigen Tarifen √ľbernimmt die Unfallversicherung die Kosten f√ľr medizinisch notwendige kosmetische Operationen nach einem Unfall, um entstellende Narben oder andere √§sthetische Beeintr√§chtigungen zu behandeln.

  7. Bergungskosten: Die Versicherung kann die Kosten f√ľr Rettungs- oder Bergungseins√§tze √ľbernehmen, die infolge eines Unfalls erforderlich werden.

  8. Unfallrente: Bei dauerhafter Invalidität infolge eines Unfalls kann die Versicherung eine lebenslange monatliche Unfallrente zahlen, um den finanziellen Bedarf des Versicherten abzudecken.

Diese Leistungen k√∂nnen je nach Versicherungsanbieter und Tarif unterschiedlich ausgestaltet sein. Es ist wichtig, die verschiedenen Angebote und Leistungen sorgf√§ltig zu vergleichen, um die passende Risiko-Unfallversicherung und Absicherung f√ľr die eigenen Bed√ľrfnisse zu finden.

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